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Angenommen, Sie wollen verreisen. Endlich den wohlverdienten Urlaub antreten, oder kurz entschlossen buchen.

Gibt es doch professionelle Dienstleister, die zuverlässig und diskret Ihr Heim und die Daheimgebliebenen in gewohnter Weise behüten und versorgen.
Damit Sie sorglos verreisen können.

Bleibt die Frage: Wo findet man solche Haushüter, Homesitter oder Housesitter und was kostet solch ein Service? Na klar, im Internet – dort findet man sogar ein Haushüter-Verzeichnis, das mit einem Mausklick die Haushüter Ihrer Region anzeigt. Schwierig bis äußerst umständlich wird es, wenn Sie wissen wollen, was das Ganze kostet. Sie finden in der Regel keinerlei Preisangaben - und schon gar keine Preisliste.

Warum ist das so? Fürchten die Anbieter, dass der mündige Kunde die Preise vergleichen möchte? Und wenn ja, was ist so schlimm daran? Dass der vermeintlich billigere nicht immer der bessere ist, weiß doch mittlerweile jeder.

Da die überwiegende Anzahl der Wettbewerber ihre Preise im Internet nicht veröffentlichen, gibt es keine Transparenz und Sie müssen jeden einzelnen Anbieter kontaktieren und nach seinem Preis für die gewünschte Dienstleistung fragen. Stellen Sie sich solche Zustände mal beim Kauf von z.B. Kleidung vor. Würden Sie jeden Laden betreten, nur um herauszufinden was ein Kleidungsstück, das Ihnen im Schaufenster gefällt kostet?
Wohl kaum. Dafür sorgt schon die gesetzliche Preisauszeichnungspflicht.

Damit Sie mich richtig verstehen. Ich bin keinesfalls für solch eine Preisauszeichnungspflicht im Internet. Hier ist der „König-Kunde“ gefragt. Sollte er nicht verstärkt Anbieter im Internet ohne Preisauszeichnung ignorieren. Dann hätte dieser Spuk wohl bald ein Ende. Was meinen Sie?

Hans-Peter Reiß

homesitter-plus, Die Haushüter
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